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Redaktionelles aus dem Bereich Fitness
Die spinnen, die Berliner
Spinning oder verständlicher „Indoorcycling“ ist angesagt.
Natürlich kommt auch dieser Trend aus Amerika (als wenn sich das alte Europa nicht selber „drinnen Fahrradfahren“ ausdenken kann?!). Hierbei wird das Radfahren nicht nur aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen hierzulande von der Straße ins Fitnessstudio verlegt. Das „Spinning“ ist besonders für Radfahrer und Triathleten in unbeständigen Klimazonen eine interessante Trainingsvariante.
Aber auch für Neueinsteiger ist Indoorcycling ein optimaler Start ins Ausdauertraining.
Sowohl das physische als auch das mentale Wohlbefinden der Teilnehmer steigert sich innerhalb einer Spinning-Gruppe, wo unter Anleitung eines Instructors zu Musik geradelt wird.
Jahaa, tatsächlich, es wird in der Gruppe geradelt und keiner kommt so recht vom Fleck (nur rein räumlich gesehen!), aber genau das ist es, was den Spaß noch steigert.
Eine Indoorcyclingstunde ist vergleichbar mit einer Berg- und Talfahrt auf dem Fahrrad. Wie die Stunde im Detail abläuft, hängt vom Instructor und im weiteren von seiner Ausbildung ab. Alle Programme weisen einen eigenen Charakter auf und sind je nach Anspruch und Trainingsziel selbst modifizierbar. So bevorzugen es die einen, Übungen für den Oberkörper durchzuführen, während andere den Schwerpunkt auf imaginäre Elemente legen. Am Ende der Stunde steht in der Regel ein entspannender Ausklang, in dem bei niedriger Intensität ausgefahren wird. Ein abschließendes Dehnprogramm für Muskeln und Bindegewebe darf dabei auch nicht fehlen.
Und was muss man als Anfänger beachten? Wer zum ersten Mal an einer Übungsstunde teilnimmt, sollte die umfangreichen Einstellmöglichkeiten der Räder nutzen, um die optimale Sitzposition zu finden. Ganz wichtig ist zu beachten, dass das Indoorbike einen sogenannten starren Antrieb hat. Dies ist der hauptsächliche Unterschied zum Outdoorbiken. Diese Art des Antriebs macht Indoorcycling besonders attraktiv, erfordert aber auch eine gewisse Umgewöhnung, wenn man das konventionelle Fahrrad- oder Ergometerfahren mit Leerlauf gewöhnt ist. Am besten selbst mal ausprobieren.
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