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Redaktionelles aus dem Bereich Gesundheit und Wellness

Frischer Geist im funpool – Body and Soul!

Body And Soul – diese 1930 geschriebene Ballade gehört wohl zu den am häufigsten intonierten Stücken im Jazz. Coleman „Hawk“ Hawkins improvisierte hierin 1939 mit dem Tenorsaxophon ein Solo, das über eine komplette Schallplattenseite reichte, und auch Louis Armstrong hat seine ganz eigene Version geschaffen. Nun fragt sich der erstaunte Freizeitsportler zweifellos, warum das Sportnetzwerk funpool eine Musikrubrik aufmacht. Zwar ist Saxophon blasen unbedingt auch körperlich anstrengend, als Sportart darf es dann aber schon aus Respekt vor der Kunst nicht durchgehen. Eher können wir etwas von der individuellen Ausdrucksform, dem Bewegungsgefühl und dem Spirit des Jazz aufgreifen, um uns jenen neuen funpool-Mitgliedern zu nähern, die in dieser Rubrik zusammengefasst werden.
Trotz großer Unterschiede in den einzelnen Angeboten gibt es einen kleinen gemeinsamen Nenner. Entgegen der westlich-medizinischen Tradition wird hier nämlich die Trennung von Körper und Geist nicht akzeptiert. Mit ganzheitlichem Ansatz, aber individuellen Methoden rückt man Gesellschaftskrankheiten, Haltungsschäden oder Arbeitsstress zu Leibe und schafft Freiräume zum Wohlfühlen. Wer da vorzeitig die Nase rümpft und eine esoterische Verschwörung wittert, dem fehlt schlichtweg Information oder aber eine Aroma-Therapie. In fernöstlichen Kulturkreisen wurde die harmonische Einheit von Geist und Körper schon frühzeitig zum Ideal einer sportlich-gesunden Lebensweise, die in Kampf- und Entspannungskünsten wie Tai Chi oder Qi Gong ihren Ausdruck findet. Ein chinesisches Sprichwort besagt frei übertragen: „Wer regelmäßig Tai Chi übt, wird geschmeidig wie ein Kind, stark wie ein Holzfäller und gelassen wie ein Weiser.“ Kein Wunder, dass diese Methoden längst auch im Okzident eine große Anhängerschaft gefunden haben.

Die vier neuen funpool-Mitglieder im Bereich Body and Soul, „YogaSeva“, „die wohlfühler“, das „Pilates Zentrum“ und „ess coaching“ haben nun alle ihren höchst eigenen Weg gefunden, um ihren Kunden zu einem ganzheitlichen Wohlgefühl zu verhelfen.

Yogalehrer Alexander Breunlich von „YogaSeva“ ließ sich während eines Indien-Aufenthaltes von einem Wandermönch zu einer tiefgründigen, philosophischen Auseinandersetzung mit Yoga inspirieren. Weitere Studienreisen, Monate der Meditation in Klöstern und die Belehrungen authentischer indischer Meister haben seine Methoden geprägt, die er nun in Berlin lehrt und sogar in Form einer einjährigen Ausbildung zum Yogalehrer weitergibt. Klassische Asanas (Körperhaltungen), Pranayamas (Atemübungen) und vorbereitende Übungen zur Meditation gehören ebenso dazu wie der philosophisch-spirituelle Zugang. Yoga wird hier auch als Weg verstanden, um das Bewusstsein für den eigenen Körper und die Beziehung zur Umwelt zu intensivieren. Es geht um die Schulung des seelischen Empfindens und die Suche nach der Authentizität des Augenblicks.

Schon mit ihrem Namen halten „die wohlfühler“ ihren ganzheitlichen Ansatz nicht gerade geheim. Mit einem umfangreichen Team von Therapeuten, Trainern und Kursleitern werden hier Brücken gebaut zwischen Wellness und Körpertherapie, zwischen Meditation und Massage, von Qi Gong bis zur Beckenbodengymnastik. Alles ist ausgerichtet auf das große Prinzip „Wohlfühlen“ und wer einmal Lomi Lomi Nui, eine traditionelle hawaiianische Heilmassage, die „…wie der kraftvolle, wellenförmige Tanz des Meeres…“ ist, verspürt hat, wird diesem Prinzip ganz sicher verfallen. Ganzheitliches für Körper, Geist und Seele an einem Ort der Ruhe und Entspannung

Es heißt, Madonna tut es, Sharon Stone tut es und Catherine Zeta-Jones schwört ebenfalls darauf: Pilates! Fast könnte man meinen, die Hollywoodianer seien wohl irgendeiner Mode aufgesessen. Aber weit gefehlt! Denn Gründervater Joseph H. Pilates hat seine Methode bereits vor rund achtzig Jahren entwickelt und perfektioniert. Und in genau dieser Tradition bietet das „Pilates Zentrum Berlin“ heute seine Kurse an. Schwerpunkt des Trainings ist die Kräftigung der Muskulatur in der Körpermitte, dem sogenannten Powerhouse. Die Übungen sind sanft und doch sehr wirkungsvoll. Gezielt werden einzelne Muskelpartien angesprochen, die Bewegung mit der Atmung in Einklang gebracht. Koordination, Kondition und Konzentration werden in höchstem Maße beansprucht und gefördert, wodurch Teilnehmer schon nach kurzer Zeit eine deutliche Bewusstseinsschärfung für das eigene Zentrum, die eigene Haltung feststellen können. Und ‚nach kurzer Zeit’ hat Pilates sogar klar definiert: „Nach zehn Stunden spürst du den Unterschied. Nach zwanzig Stunden siehst du besser aus. Nach dreißig Stunden hast du einen neuen Körper.“

Vielleicht muss er ja nicht gleich ganz neu sein, aber ändern lässt sich doch einiges. Beispielsweise mit Hilfe der diplomierten Yogalehrerin Sabine Grohn und ihrem Programm „ess coaching“, das sie augenzwinkernd im Bild einer Torte anbietet. Man kann die ganze Torte „Optimum“ und also das Coaching über einen Zeitraum von drei bis vier Monaten zu sich nehmen. Von der Bedarfsanalyse über Einkaufsberatung und Kühlschrank-Check bis zu Yoga und Lauftraining darf man sich auf eine außerordentlich vielseitige Backmischung freuen. Den eigenen Bedürfnissen entsprechend kann man sich aber auch einzelne Stücke sichern oder Kombinationen frei variieren. Was Sabine Grohn vermittelt, ist die Begeisterung an der Gesunderhaltung von Körper, Geist und Seele. Nicht der kurzfristige Minimalerfolg ist das Ziel, sondern die systematische Veränderung von Denk-, Ess- und Lebensgewohnheiten.

Kreative Ideen, ungewöhnliche Methoden, ambitionierte Zielsetzungen – das bedeutet die neue Rubrik „Body and Soul“ im funpool. Wir freuen uns drauf und fühlen uns vorausschauend schon mal pudelwohl!

Lars Lucke

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