Redaktionelles aus dem Bereich Racket & mehr
07.07.2010
Mit Trommel und Köpfchen – Tamburello und Headis
Schwere Rückschläge für das sportliche SommerlochFür Freunde des Rückschlag- und Racketsports gehört das Sommerkapitel zu den herausfordernden Abschnitten des Jahres. Sicher, die Center sind in der Regel gut klimatisiert und selbstverständlich lassen sich Tennis und Tischtennis auch ganz fantastisch aushäusig unter freiem Himmel spielen. Bei Badminton und Squash wird das schon deutlich schwieriger. Badminton heißt draußen in der Regel Federball und ähnelt der rasanten Hallenvariante etwa so sehr, wie ein Mops einem afghanischen Windhund zu gleichen versucht. Was aber wird aus der Sportart Squash, wenn sie ins Freie tritt?
09.04.2010
Turniere - das Salz in der Suppe des Einzelkämpfers
Was ist eine Suppe ohne Gewürze – speziell Salz? Ganz einfach: sie ist fad, etwas fehlt, ja gut – sie macht auch so satt, aber der Genuss fehlt!
Übertragen auf den Freizeitracketsportler heißt das in etwa: Ich kann mein Leben lang in meinem Umfeld, mit meinen Freunden, Arbeitskollegen oder meiner Trainingsgruppe den internen Vergleich auf dem Feld suchen, aber wenn ich wissen möchte, wo ich leistungsmäßig stehe bzw. ob ich dem Druck eines Turniermodus gewachsen bin, muss ich es auch mal ausprobieren.
Ein Turnier ist eine völlig andere Herausforderung für den Racketsportler, der normalerweise ein bis zwei Spiele um den Sieg pro Trainingseinheit spielt, und dann so oder so erschöpft und irgendwie glücklich den Weg zur Dusche, Sauna oder zumindest Umkleidekabine antritt.
Im Folgenden seien mal ein paar Unterschiede herausgegriffen, die gerade die Turnierform dem Spieler so recht schmackhaft macht.
23.10.2009
Weiche Schale, gar kein Kern oder wie „Zerquetschen“ zum Breitensport wurde
Es gibt die unterschiedlichsten Methoden, die eigenen, im Alltag angestauten Aggressionen in die richtigen Bahnen zu lenken. Je nach Charaktertyp und Temperament kann man so etwas bis zum Magengeschwür aussitzen oder im Kollegenkreis ungeliebte Mitarbeiter mobben. Durch Büros mit kreativerem Charme watscheln gern sogenannte Würgeenten, die bei überhöhter innerer Anspannung am Halse ergriffen und geschüttelt werden, bis man mit dem Flügel schlagenden, röchelnden Püppchen Erbarmen zeigt. Man kann in Wutsäcke boxen, laut Volksmusik hören oder eine brutale Runde Bürogolf spielen. Aber man kann Aggressionen auch auf sportlichem Weg an den Kragen gehen. Und was böte sich da mehr an als eine Sportart, die wörtlich übersetzt „Zerquetschen“ oder „Zerdrücken“ heißt.
15.07.2009
Iron-Racket-Man oder die Kunst, ein Allrounder zu sein!
Der Typ „Fachidiot“ begegnet jedem früher oder später einmal im Leben. Man ist bei dieser Begegnung stets hin- und her gerissen zwischen Bewunderung für sein spezielles Können, gleichzeitig aber total entsetzt, wenn Mann (natürlich auch Frau), der eben noch sämtliche Mikroorganismen seit dem Erdaltertum in lateinischer Sprache aufzählen kann, nicht fähig ist, sich alleine ein neues T–Shirt passend zur Hose zu kaufen, geschweige denn sich ein Ei zu braten.
So ist das eben – die Spezialisierung hat so viel Lebenszeit, Übung, Training und Anstrengung gekostet, dass da nicht mehr viel fürs Allgemeine und Alltägliche übrig blieb.
Im Sport gibt es so was natürlich auch.
05.01.2009
Tischtennis extrem oder wie eine kleine Regel unzählige Schiedsrichter vor steifen Hälsen bewahrte
Viele Extremsportarten sind in der Vergangenheit dem Zwang zur Allgemeinverträglichkeit geopfert und ihrer sportlichen Einzigartigkeit beraubt worden. Bei den olympischen Spielen in St. Louis 1904 beispielsweise sorgten noch Disziplinen wie Sackhüpfen, Tonnenspringen oder Tabak-Weitspucken für höchste Anforderungen an Athlet und Publikum. Aber schon vier Jahre später waren alle Säcke und Tonnen eingezogen, die Sackhüpfer hießen nur noch Weitspringer, die Tonnenspringer wechselten zum Hochsprung und wo die Weitspucker seit ihrem kurzen Auftritt im Rampenlicht der Sportgeschichte ihren Tabak kauen, weiß der Geier!
29.09.2008
Wie Phönix aus dem Sofakissen
Der Kölln/VICTOR WEG VOM SOFA GUIDE für Badminton und Squash
Die Krankenkassen wissen es, die Gesundheitsministerin weiß es und man selbst hat nach dem letzten Gang auf die Waage auch schon irgendwie so einen Verdacht: Mit der eigenen Beweglichkeit steht es beileibe nicht zum Besten, wir treiben schlicht zu wenig Sport und zu allem Übel ernähren wir uns auch noch falsch.
28.03.2008
Ra(c)ketensport – ein Sportportal geht um die Welt
Irgendwann reichte es den Bewegungsenthusiasten nicht mehr, sich im Dauerlauf, der Kriegskunst oder einem Ball hinterherlaufend aneinander zu messen. Der Mensch, seines Zeichens extrem anpassungsfähig, kreativ und phantasievoll nahm sich diverse Hilfsmittel zur Hand und überlegte, wie er sich damit seine spärliche Freizeit interessant vertreiben könnte. Weil der homo sapiens an sich nicht gerade ideal gebaut ist, um anderen Lebewesen mit den Sinnen, der Kraft, der Schnelligkeit oder Dickfelligkeit überlegen zu sein, blieb ihm nicht viel außer seinem Intellekt.
23.01.2008
Achtung Klassiker – Die Rückkehr der Tennis-Emotionen
Es war der Sommer 1985! Sechs 13-jährige Halbstarke lagen auf einem Handtuchfloß im Freibad Kopf an Kopf im Kreis um ein Transistorradio. Für die Spätgeborenen: ein für damaliges Empfinden kleines, batteriebetriebenes Radiogerät mit ausziehbarer Antenne zum Mitnehmen. Urplötzlich – wie von der Tarantel gestochen – sprangen sie alle auf, hüpften herum wie die Derwische, fielen sich in die Arme und imitierten natürlich – die Becker-Faust. Der nur wenige Jahre ältere Leimener Rotschopf hatte gerade als bis dahin jüngster Tennisspieler das wichtigste Turnier der Welt gewonnen und die ersten symbolischen Möbel in sein Wohnzimmer, Wimbledon, gestellt.
11.10.2007
Racket-Future-Sports
Viele Menschen wünschten sich, in die Zukunft schauen zu können, um im Kleinen an der Börse oder bei Fußballwetten unendlich viel Geld gewinnen zu können, oder um im Großen die gesamte Sicht auf die zukünftige Menschheitsgeschichte im Auge zu behalten. Ein ganzer Wissenschaftszweig - die Zukunftsforschung (Futurologie) - beschäftigt sich seriös mit diesen Fragen und steht in Analogie zur Geschichte als Wissenschaft von der Vergangenheit. Voraussagen beispielsweise zur Entwicklung (und damit Zukunftsvorhersagen) des Weltklimas und Ozonlochs sind bekannte Ergebnisse der Zukunftsforscher. Auch im Sport gibt es immer wieder Modelle, die zukünftige Entwicklungen anhand aktueller Trends vorauszusagen versuchen.
25.06.2007
Cross up your Life
Jeder Sportler kann sich oft an seine ersten zarten Versuche und den Einstieg in seine Lieblingssportart erinnern. Bei Stadtkindern spielte Straßensport oder Strandsport hierbei eine große Rolle.
Für die gängigen Racketsportarten gibt es oft eine „Outdoor-Crossvariante“, die ohne viele Hilfsmittel fast auf jeder freien Fläche ausgeübt werden kann.
12.01.2007
Der Ball muss gegen die Wand
Es kann doch nicht so schwierig sein, einen kleinen Ball gegen eine Wand zu schlagen. Zumal mit Tennis-Grundausbildung. Also hoch mit der kleinen Gummikugel, kraftvoll ausholen, zügig durchschwingen – und wieder aufheben. Acht, neun Mal wird die Luft im Squash-Court von den Kunststoffsaiten meines Schlägers durchsiebt, ehe der Ball zum ersten Mal an der Wand landet. Wo, darüber decken wir den freundlich anmutenden Mantel des Schweigens.
Squash – in den 80er Jahren ein Renner...
12.04.2006
Es leben die Schläger!
Im Jahr 2005 startete der funpool ein Projekt, um Tennis-, Badminton- und Squashfreunden den Spaß an den Sportarten neu, wieder oder weiter zu vermitteln. Scheinbar war die Prognose von uns „scho recht“, dass Racketsport cool ist, „inspired by speed“ eben. Wir bieten euch die Chance euch auf unserem Portal (
www.racketsport-berlin.de) über Spielorte, Aktionen, News und Events etc. aus dem Racketsport in Berlin zu informieren.
27.01.2006
Zu Tisch!
Eine Sportart zwischen den Mahlzeiten
Wer möchte sich heute schon noch erinnern, dass Ballspiele jeglicher Art seinerzeit eher der Vertreibung aristokratischer Langeweile dienten und Tischtennis speziell als Schlechtwetter-Gegenentwurf zum Tennis erfunden wurde. Die Herren und Damen der „besseren“ Gesellschaft verspürten wohl Bewegungsdrang, aber kaum die Neigung, Gehrock und Kleid zu beschmutzen oder gar darunter zu frieren.
11.10.2005
Inspired by Speed
„Was waren das für Zeiten. Bei Davis-Cup-Spielen saß die halbe Nation vor dem Fernseher, drückte Boris Becker, Michael Stich, Patrick Kühnen & Co. die Daumen.“ Mit diesen Worten begann der letzte Artikel, der an dieser Stelle über den Racketsport erschien und der über die erfolgreiche Vergangenheit berichtete, die leider längst selbige ist. Es war jedoch auch die Rede von „Perspektiven ohne Ende“. Genau diese Perspektiven werden nun im neusten Racketsportprojekt des funpool gemeinsam mit vielen Sportanlagen in die Realität umgesetzt.
Unter
www.racketsport-berlin.de gibt es mehr Informationen über das Projekt und die Racketsportarten.
29.06.2005
Perspektiven ohne Ende
Warum Tennis ein neues Zugpferd braucht
Was waren das für Zeiten. Bei Davis-Cup-Spielen saß die halbe Nation vor dem Fernseher, drückte Boris Becker, Michael Stich, Patrick Kühnen & Co. die Daumen. Häufig mit Erfolg. Und das Damen-Tennis dominierte Stefanie Graf trotz antiquierter Rückhand-Technik und Sichtbehinderung durch ihre große Nase. Selbst Milchschnitte Anke Huber mischte unter den Top Ten mit. Tennis war ein Bringer. Ein absoluter Bringer!
07.10.2004
Federn, Bälle, Badminton
Vom Vormarsch einer Rückschlagsportart
Es war einmal ein Dorf-Schreiberling. Der steckte seine Schreibfedern aus Gründen der Aufbewahrung und der Reinlichkeit in einen Korkpöppel. Als er dieses Konstrukt eines Tages, frustriert auf Grund einer Schreibblockade, wutentbrannt von sich warf, staunte er nicht schlecht. Das Teil entwickelte Flugeigenschaften, flatterte sanft und leise zu Boden. Der Federball war erfunden, die Geburtsstunde des Badminton gekommen.
09.06.2004
Trigon, Jeu de Paume, Tennis
Was macht diese Sportart so beliebt?
Was macht Tennis so beliebt? Hierzulande gibt es darauf eine klare Antwort: Ein rothaariger Leimener mit Wortfindungsschwierigkeiten und eine großnasige Mannheimerin mit veralteter Rückhandtechnik. Doch der Siegeszug des ehemals weißen Sports begann viel früher. Wir versetzen uns in die Zeit der . . .